Bundesregierung hebt staatliche Zuschüsse für Heizen mit erneuerbaren Energien kräftig an

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 11. März die Novelle der Richtlinien zum Marktanreizprogramm (MAP) vorgelegt.

Private und gewerbliche Hausbesitzer, die auf moderne Heizungen mit erneuerbaren Energien umstellen wollen, können sich zum 1. April 2015 auf deutlich höhere Investitionszuschüsse für Solar-, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen freuen. Zudem werden nun begleitende Investitionen in das Heizungssystem gefördert. Ein weiterer Schwerpunkt des neuen MAP ist die Öffnung des Programms für den gewerblichen Bereich: Unternehmen können zukünftig Investitionszuschüsse von bis zu 50 % in Anspruch nehmen. Ganz neu im Programm: Der Bund gibt nun auch Zuschüsse für die nachträgliche Optimierung bereits geförderter Öko-Heizungen. Auch die Förderung von Solaranlagen zur reinen Trinkwassererwärmung wird zum 1. April wieder möglich sein

So erhöht sich beispielsweise der Zuschuss für einen Pelletkessel mit Pufferspeicher bis 43,7 kW von 2.900 € auf 3.500 €, bei Brennwertnutzung sogar auf 5.250 € - für Hackschnitzelkessel gleichermaßen. Solaranlagen zur Heizungsunterstützung werden mit mindestens 2.000 € bzw. ab 15 m² Kollektorfläche mit 140 €/m² gefördert. Auch bei Wärmepumpen ergeben sich signifikante Änderungen.

Die neuen Antragsformulare werden in Kürze verfügbar sein unter http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/index.html