BDH: Gesamtmarkt Wärmeerzeuger um rund 6% gestiegen

Laut der Erhebung "Bilanz Heizungsindustrie 2013" des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) sind im Jahr 2013 686.500 zentrale Wärmeerzeuger in Deutschland verkauft worden, rund 6%  mehr als im Vorjahr. „Diese Zahlen reichen nicht aus, um den nach wie vor bestehenden Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufzulösen“, so die Bewertung des BDH.

Stärker als der Markt ist 2013 die Verkaufszahl für gas- und ölbefeuerte Wärmeerzeuger um 7 % auf 599.000 Stück gewachsen. Die Entwicklung bei den fossilen Energieträgern im Wärmemarkt fiel erneut sehr unterschiedlich aus. Im Segment Gas-Brennwert gab es einen Zuwachs um 10 % auf 421.500 Stück, bei Gas-Niedertemperatur stieg der Absatz um 2 % auf 110.000 Stück. Das Segment Öl-Brennwert verlor gegenüber dem Vorjahr 2 % auf 46.000 Heizkessel, bei Öl-Niedertemperatur betrug der Absatzrückgang 8 % auf 21.500 Heizkessel.

2013 wurden in Deutschland 5 % weniger Festbrennstoff-Heizkessel (27.500 Stück) verkauft. Der Zuwachs von 1 % im Segment Wärmepumpen (60.000 Stück) blieb angesichts der gestiegenen Neubaufertigstellungen unter den Erwartungen. Nur bei 22 % der neu installierten Heizkessel wurden 2013 erneuerbare Energien eingekoppelt – der geringste Wert seit 2004. 2008 lag die Quote bei 45 %.

Die Erhebung des BDH ist in unserem Downloadcenter unter "Bilanz Heizungsindustrie 2013" hinterlegt.