WhatsApp und Datenschutz: das ist der rechtliche Stand

Immer mehr Unternehmen nutzen den Messenger zum Mitarbeiter- oder Kundenkontakt. Es sind jedoch rechtliche Fragen bezüglich des Datenschutzes zu beachten. Hier finden Sie  Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Fast 70 Prozent der Deutschen nutzen WhatsApp – das ist das Ergebnis einer YouGov-Studie aus dem Jahr 2017. Im selben Jahr nahm der Messenger auch den Spitzenplatz mit den meisten Downloads im Apples App Store ein. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen auf den Messenger aufmerksam werden und darüber nachdenken, WhatsApp für betriebliche Zwecke zu nutzen.

Verbraucher stehen der WhatsApp-Kommunikation mit Unternehmen größtenteils offen gegenüber, vor allem in den Bereichen Kundenservice und Beratung. Jeder fünfte Deutsche findet sogar, dass WhatsApp und Chats mit Unternehmen längst überfällig sind. 

Für Unternehmen klingt das eigentlich nach einem aussichtsreichen Kommunikationskanal. Wäre da nicht die Sache mit dem Datenschutz. WhatsApp ist Teil des Facebook-Unternehmens, welches erst kürzlich  für seinen Umgang mit Daten negativ aufgefallen ist. Da der Unternehmenssitz in den USA liegt, weiß niemand in Deutschland genau, welche Daten erhoben und für welche Zwecke sie verwendet werden.

Zwar gaben bei einer Online-Umfrage der Deutschen Handwerks Zeitung 59 Prozent der 391 Teilnehmer an, Messenger wie WhatsApp bereits zur Kommunikation mit und zwischen den Mitarbeitern oder zum Kontakt mit Kunden zu nutzen – dennoch bleibt die Verunsicherung.

Ihr Fachverband rät Ihnen auf andere sichere Messenger-Dienste oder Email mit Verschlüsselung zurückzugreifen.

Weitere Informationen finden Sie hier.